Vorsorge vor Schlaganfall und Arterioaklerose: der Durchblutungs-Check-Up

Vorsorge vor Schlaganfall und Arterioaklerose: der Durchblutungs-Check-Up

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Vorbeugen ist immer besser als heilen. Daher sind Gesundheitsuntersuchungen zur Früherkennung äußerst wichtig. Durch frühzeitige Therapie können schwere Erkrankungen verhindert oder in ihrem Verlauf abgeschwächt werden. Die Prävention dient also auch einer größeren Sicherheit. Viele Krankheiten haben eine lange Vorgeschichte, die durch rechtzeitige Vorsorgeuntersuchungen erkannt worden wäre. Medizinischer Vorsorgeuntersuchungen dienen zum Schutz und der Bewahrung der Gesundheit.

Eine der besonderen Vorsorgeleistung ist er Check-up der Durchblutung der Extremitäten und der Hirngefäße. Da Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Arteriosklerose mit die häufigsten Ursachen für Todesfälle in Deutschland sind, kann der Prävention nicht genug Bedeutung beigemessen werden. Vor einer Diagnoseuntersuchung steht jedoch zunächst die körperliche Allgemeinuntersuchung.

Wie funktioniert die doppelte Sonographie?

Über den Ultraschallkopf werden Schallwellen in einer bestimmten Frequenz ausgesendet. Treten die Schallwellen auf die Blutkörperchen in den Gefäßen, ein Teil von ihnen mit einer anderen Frequenz reflektiert. Diese Frequenz hängt von der Bewegung der Blutkörperchen ab. Dadurch bekommt der Arzt Information über die Richtung und Schnelligkeit des fließenden Blutes. Das lässt Rückschlüsse auf den Zustand der Blutgefäße zu.

Durchblutungsstörungen frühzeitig erkennen

Beim Durchblutungs-Check misst man die Durchblutung der Becken- und Beinarterien, der Gefäße im Gehirn sowie der Hauptschlagader. Das Konzept stammt aus der amerikanischen Mayo-Klinik, die diese weitreichenden Vorsorgeuntersuchungen entwickelt hat. Ursprünglich war ein solcher Check-up der Gefäße mehr oder weniger betuchten Managern vorbehalten. Deshalb wird er manchmal auch Manager-Check-up bezeichnet.
Die Vorsorge auf Durchblutungsstörungen wird mittels Doppelsonographie der die Arterien des Oberschenkels und des Unterschenkels durchgeführt. Durchblutungsstörungen in den Beinen zeigen sich anfangs ohne jede Beschwerden. Die doppelte Sonographie erlaubt jedoch schon frühzeitig eine Aussage über mögliche Durchblutungsstörungen.

Die Sonographie als Schlaganfallvorsorge

Auch hier nutzt man die doppelte Sonographie zur Durchleuchtung der der hirnversorgenden Blutgefäße. Anhand der Untersuchung kann man Verengung der Blutgefäße gut erkennen. Bei der Betrachtung der Halsschlagader mittels Ultraschall kann bestimmt werden, ob ein erhöhtes Schlaganfallrisiko vorliegt. Dabei kann man auch die Dicke der inneren Gefäßwände feststellen, denn auch sie sind Risikofaktoren für Arteriosklerose.
Bei der Sonografie lässt sich auch die Fließgeschwindigkeit Blutes ermitteln. Der Befund liefert Ergebnisse, die Rückschlüsse auf Gefäßverkalkungen zulassen. Betreffen sie die Halsschlagader, bekommt der Arzt auch Informationen über das individuelle Schlaganfallrisiko.

Ergänzend zu den Ultraschalluntersuchungen werden Laboruntersuchungen des Blutes gemacht.

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